Religiöse Begleitung
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Messdienerfahrt in die Kaiserstadt Speyer
Vor der Dombesichtigung hatten sich alle nach der langen Fahrt im gemütlichen Biergarten des „Domhofs“ beim Mittagessen gestärkt. Beim Bummel durch die Stadt in Richtung des noch erhaltenen Stadttores konnte die Messdienerrunde den Verlockungen des Eiscafes nicht widerstehen. Dann ging es wieder gutgelaunt heimwärts. Das Foto entstand beim einzigartigen Domnapf vor dem Hauptportal des Kaiserdoms, einer steinernen Schüssel, die 1500 Liter fassen kann. Er trennte im Mittelalter die freie Reichsstadt Speyer vom Hoheitsgebiet des Bischofs. |
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Müllaktion mit Schatzsuche
Das Messdienerteam von Maria Grünewald hatte im Nachklang zur Misereor Kinderfastenaktion 2011 alle Bewohnerinnen und Bewohner zu einer Müllaktion mit Schatzsuche am Freitag, den 10. Juni, eingeladen.
Magali und Walberto sind in Peru zwischen Müllkippen aufgewachsen. Ihre Familien leben im Müll und vom Müll. Sie suchen verwertbare Sachen, die sie noch verkaufen können. Dabei ist die Suche in den riesigen Müllkratern durch die Absturzgefahr und den zum Teil giftigen Müll gefährlich. Die Menschen lernen durch Projekte von Misereor Müll zu trennen und sich vor giftigem Müll zu schützen. In Deutschland wird der Müll schon lange sortiert. Es gibt Glascontainer, Altpapiersammlungen, den Gelben Sack für Plastikmüll, die Biotonne für Lebensmittelreste und den Restmüllbehälter. Trotzdem werden immer wieder mit achtlos oder sogar absichtlich weggeworfenem Müll die Wälder, Wege und Straßen verschmutzt und die Natur beeinträchtigt. 22 Bewohner wurden von 8 Mitarbeitern in 4 Gruppen bei ihrer Müll- und Schatzsuche begleitet. Sie waren mit Plastikhandschuhen, Eimern mit Mülltüten ausgestattet mit großem Eifer bei der Sache. So fanden sie Glasflaschen, Bonbonpapierchen, Plastikabfälle und viele Zigarettenkippen. „Dabei gibt es doch Aschebehälter, die auch benutzt werden sollten,“ meinte ein Bewohner! Die Aktion hat auf jeden Fall zu einer saubereren Umwelt in Maria Grünewald und der Umgebung und zur Bewußtseinsbildung beigetragen. Dafür bedankte sich der Einrichtungsleiter, Herr Puhl, bei allen, die am Ende der Müllaktion den Schatz in Form von gespendeten Kuchen und Muffins in der Kapelle und in der Sakristei gefunden hatten. Die ließen sich alle in froher Runde schmecken.
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Gemeinsames Abendlob mit Gesängen aus Taize
Am Freitag, den 27. Mai, kamen über 40 Menschen mit und ohne Behinderung aus der Einrichtung und dem Dekanat Wittlich in der Kapelle von Maria Grünewald zum Gebet mit Gesängen aus Taize zusammen. Passend zum „Marien – Monat“ Mai und dem Jahresthema „Brücken bauen“ stand „Maria, die Brücke zu Gott“ im Mittelpunkt. „Maria hat auf Gott vertraut und Jesus auf seinem Lebensweg in frohen und schweren Stunden begleitet. Sie hat als seine Mutter um den Tod ihres Sohnes getrauert und sich über seine Auferstehung gefreut. Wie sie mit den Freunden Jesu um den Beistand Gottes vor dem Pfingstfest gebetet hat, ist sie als Mutter aller Menschen deren Fürsprecherin im Himmel“, führte Pastoralreferent Walter in das Thema ein. In den Bibeltexten und den gemeinsamen Taize-Gesängen und Gebeten wurden diese Gedanken aufgegriffen. So konnte die Verbundenheit mit Gott durch Maria erfahren werden. Frau Feller aus Klausen sorgte für die musikalische Begleitung der Gesänge. Vorbereitet und durchgeführt wurde das Abendlob von Frau Bönisch, Frau Faßbender, Frau Gauer, Frau Kanzler, Frau Roa und Herrn Walter vom Arbeitskreis Taize – Meditation der Einrichtung. Die Gemeinschaft beim Gebet wurde bei der anschließenden Begegnung mit Umtrunk und Imbiß fortgesetzt. |
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Gemeinsame Wege Maria Grünewald gestaltet Heilige Messe in St. Markus mit Bewohner und Mitarbeiter von Maria Grünewald, einer Einrichtung der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe in Wittlich, sowie Gemeindemitglieder gestalteten am Sonntag, den 22. Mai, die Heilige Messe mit Herrn Dechant Halffmann in der Pfarrkirche St. Markus. Passend zum Evangelium des 5. Ostersonntags lautete das Thema „Jesus zeigt uns den Weg zum Leben“. Gottesdienstteilnehmer machten sich mit bunten Schildern auf den Weg zum Tabernakel, wo eine Sonne mit Kreuz zu sehen war. Sie stand für Gott, das Ziel des Lebensweges, das Leben in Fülle. „Er will den Menschen in Jesus Christus als Brot des Lebens heute und über den Tod hinaus Leben schenken. Als Beschenkte können die Menschen dann auch anderen helfen zu leben,“ sagte Pastoralreferent Walter. Die Gottesdienstteilnehmer gingen angeführt von der Sonne den Weg durch die Kirche zum Ausgang. Sie lasen am Altar die Anregungen auf ihren Schildern vor, wie „teilen, Mut machen, trösten, lieben, Halt geben, verzeihen, Hoffnung geben, Freude schenken“. Nach der gemeinsamen Feier des Gottesdienstes folgten viele der Einladung zur Begegnung und zum Gespräch beim Umtrunk vor der Kirche. So wurde Inklusion als Teilhabe am Leben der Pfarrgemeinde in froher Atmosphäre erlebbar. |
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Begegnung vor der St. Markus Kirche im Anschluss an die Heilige Messe |
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Laute Hammerschläge in der Kirche der Jugend „Kreuzweg der Jugend“ zur Marienburg
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„Aus seiner Sicht“, unter diesem Thema starteten über 70 junge Leute aus den Orten Blankenrath und Zell - Kaimt, Briedel und Pünderich, Alf und Bullay, Cochem und Reil, Sehlem und Wittlich – Maria Grünewald rund um die Marienburg sternenförmig den „Kreuzweg der Jugend“. Sie beschrieben die aussagekräftigen Bilder und entdeckten immer wieder eigene Situationen und Schicksale darin. „Aus seiner Sicht“, aus der Sicht Jesu, konnte etwa Simon von Cyrene der werden, dem Jesu Kreuz aufgenötigt und der damit in eine Rolle gedrängt wurde. Das kannten auch Jugendliche aus ihren Schulklassen und Cliquen. Viele solcher Situationen schrieben die Jugendlichen auf und nagelten sie dann in der Kapelle der Marienburg mit lauten Hammerschlägen als „ihre“ Kreuze ans Kreuz Jesu. Denn Jesus trägt auch heute die Nöte der Menschen mit. „Mich beeindruckte, dass es immer mehr Leute wurden, da wir aus verschiedenen Richtungen auf dem Marienburger Sattel zusammen kamen“, so Anna Lena aus Blankenrath. „Der Kreuzweg zur Marienburg ist schon eine alte Tradition, die Menschen vieler Orte zusammenführt“, so Gemeindereferent Ivo Ivanovic aus Zell. Die jungen Leute von Maria Grünewald gehörten gerne dazu und halfen, die Kreuze und Bilder zu tragen. (Maria Grünewald im April 2011) |
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Firmung in Maria Grünewald
Im Januar begann für neun Jugendliche die Firmvorbereitung zunächst in zwei Kleingruppen, die Frau Bleses und Frau Graf sowie Frau Wendel und ich leiteten. Dann folgten die Treffen in der Großgruppe. Dazu gehörten auch eine Heilige Messe mit Herrn Dechant Halffmann in der Pfarrkirche St. Markus und ein Ausflug zur großen Domkirche in Trier. Es gab verschiedene Begegnungen mit Firmlingen aus dem Dekanat Wittlich. Die Firmlinge aus Dreis hatten unsere Firmgruppe eingeladen. So konnten wir dort einen schönen Nachmittag mit Spielen, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen verbringen. Darüber freuten sich alle. Im Rahmen der Firmung im Dekanat Wittlich kam Herr Domdechant und Caritasdirektor Prälat Franz Josef Gebert dann am Freitag, den 08. April nach Maria Grünewald. Er wurde am Torbogen empfangen und zur Kapelle geleitet. In der Heiligen Messe spendete er sieben Jugendlichen aus der Einrichtung und zwei externen Schülern das Sakrament der Firmung. |
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Diese freuten sich, Herrn Prälat Gebert nach ihrem Besuch in Trier und der Heiligen Messe mit ihm in der Dom – Krypta im März jetzt wieder zu sehen. Das Sakrament wird durch das Kreuzzeichen mit Chrisam – Öl auf die Stirn und die Handauflegung gespendet. So sollen die Jugendlichen durch Gottes Beistand, den Heiligen Geist, für ihr Leben durch den Glauben gestärkt und die Verbindung mit Gott besiegelt werden. Wie der Heilige Geist durch Jesus gewirkt hat, der Menschen an Leib und Seele heilte und ihnen ein neues Leben in Gemeinschaft ermöglichte, so will er auch durch die Neugefirmten wirken. In zwei Rollenspielen machten die Firmlinge das mit ihrer Freude und Hilfe deutlich. Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Jugend – Band aus Lüxem „Fifty Fifty“ gestaltet. Nach der Heiligen Messe trafen sich die Firmlinge und Gäste zur Begegnung und Feier beim Stehempfang in der Cafeteria. Dort bekamen die Firmlinge ihre Urkunden und ein Geschenk der Einrichtung überreicht. (Maria Grünewald im April 2011) |
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Inklusive Sternsingeraktion
Dieses Jahr standen bei der 53. Sternsingeraktion Kinder mit Behinderung im Mittelpunkt. Dies war der Anlass für zwei inklusive Projekte von Maria Grünewald mit den Pfarrgemeinden St. Markus und St. Bernhard. In dem Beispielland Kambodscha leben viele Mädchen und Jungen, die seit der Geburt oder durch Landminen keine Hände und Beine haben. Mit dem Leitwort „Kinder zeigen Stärke“ wollen diese deutlich machen, dass sie auch ohne Beine Fußball spielen, im Rollstuhl tanzen und ohne Hände malen können. Dafür brauchen sie aber Unterstützung und Förderung. Die bekommen sie durch die Sternsinger, die den Menschen Gottes Segen bringen und Geld für Kinder in armen Ländern sammeln und so auch Stärke zeigen. Die Messdiener von Maria Grünewald beteiligten sich auch wieder bei der Aktion des Kindermissionswerkes. So können auch Menschen mit Behinderung sich für Kinder in Entwicklungsländern einsetzen. Sie gestalteten den Abschlussgottesdienst der Sternsingeraktion in St. Bernhard mit. Am nächsten Tag kamen dann Sternsinger von St. Markus zum Gottesdienst nach Maria Grünewald. Gemeinsam mit Sternsingern der Einrichtung besuchten sie anschließend die Wohngruppen und sammelten fast 300 Euro. Alle waren mit Begeisterung bei der Sache und hatten viel Freude.
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