Aktuelles


 

Neue Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger in Maria Grünewald

Mit der Präsentation Ihres Abschlussprojekts im Colloquium beenden neun Auszubildende mit guten und sehr guten Noten Ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zum Heilerziehungspfleger. Jahrgangsbeste war Claudia Röhl mit der Gesamtnote 1,5. Sechs der fertig ausgebildeten Fachkräfte haben Ihre Arbeit als Heilerziehungspflegerin in der Einrichtung Maria-Grünewald begonnen. Zwei weitere haben Ihren Dienst schon in einer anderen Einrichtung begonnen.Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger findet an zwei Lernorten statt und gliedert sich in einen fachtheoretischen Teil an einer Fachschule und einen fachpraktischen Teil in einer entsprechenden Einrichtung der Behindertenhilfe. Ziel der Ausbildung ist die Fähigkeit Menschen mit Beeinträchtigungen, Behinderungen eigenverantwortlich, sach-, fachgerecht zu begleiten, zu fördern, zu betreuen, zu pflegen und deren Persönlichkeitsentwicklung, Bildung, Sozialisation und Rehabilitation zu fördern. In einer gemeinsamen Runde gratulierten Einrichtungsleiter Herr Puhl und Ausbildungsleiter Peter Römer zu den sehr erfolgreichen Abschlüssen.

Auf dem Bild von links nach rechts: Einrichtungsleiter Michael Puhl, Claudia Röhl,

Silke Schütz, Anne Zimmel, Natascha Hauth,  Ausbildungsleiter Peter Römer

 

Insgesamt hat Maria Grünewald 20 Ausbildungsstellen für den Beruf des Heilerziehungspflegers. Zur eigenen beruflichen Orientierung ist es für noch nicht fest Entschlossene möglich, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Praktikum abzuleisten.

Peter Römer

 

 


 

Selbstbestimmtes Leben in der häuslichen Umgebung

 Caritas stärkt ambulantes Hilfsangebot im Landkreis Bernkastel-Wittlich

 

Pflegebedürftige Menschen sind auf vielerlei Hilfen und Unterstützung angewiesen. Bei Menschen mit Demenz, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung können die Folgen der Krankheit oder Behinderung so große Auswirkungen auf das tägliche Leben haben, dass sie ihren Alltag nicht allein bewältigen können. Wenn ein erheblicher Bedarf an Beaufsichtigung und Betreuung besteht, können den Betroffenen – neben Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung – zusätzliche Betreuungsleistungen aus der sozialen Pflegeversicherung zustehen. Diese zusätzlichen Betreuungsleistungen sind besondere Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung, die von Pflegebedürftigen neben ambulanten und teilstationären Pflege-Leistungen in Anspruch genommen werden können.

Die Caritas im Landkreis Bernkastel-Wittlich bietet diese zusätzlichen Betreuungsleistungen bereits an und will ihr ambulantes Hilfsangebot nun weiter stärken. „Wir wollen Betreuungsleistungen zielgenau anbieten. Das heißt im ersten Schritt, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung brauchen andere Hilfen als Menschen mit Demenz“, erläutert Michael Kröselberg, Geschäftsführer der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH. Mit einem Kooperationsvertrag zwischen den Ambulanten Diensten im Kreis Bernkastel-Wittlich der St. Raphael CAB und dem Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. will man diesem Anspruch gerecht werden. Der Orts-Caritasverband und das gemeinnützige Unternehmen der Caritas vereinbarten Ende Juni eine Zusammenarbeit und Spezialisierung: die Sozialstationen des regionalen Caritasverbands erbringen Leistungen für Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, für Personen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung werden sie von den Ambulanten Diensten der St. Raphael CAB erbracht.

Die Geschäftsführerin des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Katy Schug, ist überzeugt, dass die Arbeitsteilung das ambulante Hilfsangebot der Caritas im Landkreis Bernkastel-Wittlich stärkt. „Unsere Sozialstationen in Bernkastel-Kues und Wittlich schließen mit jedem Klienten einen individuellen Pflegevertrag ab“, erklärt die Geschäftsführerin. „Personen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung, die zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen wollen, werden von uns an die Ambulanten Dienste der
St. Raphael CAB in Wittlich vermittelt“, so Schug weiter.

 


Katy Schug, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. und

Michael Kröselberg, Geschäftsführer der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH

 

Die Ambulanten Dienste der St. Raphael CAB bieten zahlreiche Angebote zur Förderung und Begleitung behinderter Menschen an: familienunterstützende Leistungen, Freizeitangebote, Gesundheitsförderung und therapeutische Leistungen sowie Assistenz und Begleitung in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Schule, Bildung, Kindertagesstätten und Alltagsbewältigung. Mit Bildungs- und Trainingsangeboten ermöglichen die Ambulanten Dienste der St. Raphael CAB lebenslanges Lernen und Entwicklung. Viele der Angebote sind integrativ, das heißt offen für Menschen mit und ohne Behinderung.

Weitere Informationen gibt es bei den Ambulanten Diensten im Kreis Bernkastel-Wittlich der St. Raphael CAB, Franziskusstraße in Wittlich, Telefon 0 65 71 / 695-110 oder bei den Sozialstationen des Caritasverbands Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. in Wittlich, Zur Schweiz 20, Telefon 0 65 71 / 50 05, und in Bernkastel-Kues, Karl-Binz-Weg 11, Telefon 0 65 31 / 60 61.

 

Presseinformation der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH


 

Eine Plattform der Begegnung

Maria Grünewald hat zu seinem jährlichen Grünewaldfest eingeladen

Viele Möglichkeiten zur Begenung gab es auch in diesem Jahr auf dem Grünewaldfest der Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung Maria Grünewald. Die Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung Maria Grünewald hatten zu ihrem jährlichen Grünewaldfest eingeladen und schufen damit wieder eine Plattform für vielfältige Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung.

Dechant Rudolf Halffmann eröffnete das Fest mit einem feierlichen Gottesdienst, der vom religiösen Arbeitskreis der Einrichtung mitgestaltet wurde. Die musikalische Gestaltung hatte dieses Jahr die Jugendband „Fifty-fifty“ unter Leitung von Andreas Bremer aus Lüxem übernommen. Einrichtungsleiter Michael Puhl begrüßte die Gäste im Festzelt, darunter auch den ersten Beigeordneten der Stadt Wittlich, Herrn Albert Klein, sowie den neuen Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz Dieter Burgard. Anschließend gab es ein abwechslungsreiches Tanz- und Unterhaltungsprogramm im Festzelt. Den musikalischen Auftakt machten das Jugendorchester des Musikvereins Lüxem und der Spielmannszug Hontheim. Eine Gruppe der Förderschule Maria-Grünewald unterhielt die Gäste mit Trommeldarbietungen und Gesangsvorträgen. Die Arabische Tanzgruppe des Ambulanten Dienstes im Landkreis Bernkastel-Wittlich der St. Raphael CAB begeisterte wieder mit ihren farbenfrohen Tanzdarbietungen. Eine interkulturelle Begegnung gab es mit einer türkischen Tanzgruppe, die sich spontan zu einem Auftritt bereit erklärte und dafür großen Beifall erntete. Auch außerhalb des Festzeltes gab es wieder ein vielfältiges Programm. Für die kleinen Gäste boten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tagesförderstätte originelle Spiele und Workshops zum Thema Afrika und  Fußballweltmeisterschaft an. Bollerwagenfahrten mit einem Husky rundeten das Programm ab. Für das kulinarische Angebot sorgten neben dem Angebot der Großküche, einem afrikanischen Gulasch, wieder die Kegelbrüder „ Die Lausbuben“ aus Lüxem mit ihren leckeren Steaks, sowie Herr Simsek mit seinem türkischen Spezialitätenstand. Ein besonderer Dank des Veranstalters gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Besondere an diesem Fest ausmachen.

 


 

 

Ernennungsfeier in der Maria-Grünewald-Schule in Wittlich

Ein Jahr der Bewährung liegt hinter der Schulleiterin Sonja Rolf

Nach einjähriger Bewährungszeit als kommissarische Schulleiterin hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz Sonja Rolf zur Förderschulrektorin ernannt. In einer Feierstunde am 23. Juni kamen zahlreiche Gäste in Maria Grünewald zusammen, darunter Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, des Schulträgers St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH, des Gesellschafters Caritasverband für die Diözese Trier e.V. sowie zahlreiche Schulleiter, leitende Mitarbeiter der Einrichtung und des Trägers, Mitglieder des Kollegiums und des Schuleltern-Beirates, Schüler, politische Vertreter sowie Freunde und Familie.

Herr Hubert Weis (ADD Trier) überreicht Frau Sonja Rolf die Ernennungsurkunde zur Förderschulrektorin

Die Maria-Grünewald-Schule ist eine staatlich anerkannte Privatschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung. Schule und Maria-Grünewald, die Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in Wittlich, sind in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH.

Presseinformation der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH

 

 

 


Ich bin ich und du bist du

Kunstwerke von Schülern der Maria-Grünewald-Schule

in der Stadtbücherei Wittlich

 

... Ausstellung wird verlängert ...

 

Im künstlerischen Arbeiten sich selbst und anderen begegnen: diesen Weg sind zehn Schülerinnen und Schüler der Maria-Grünewald-Schule in Wittlich gegangen. Mit der Ausstellung der Kunstwerke in der Stadtbücherei in Wittlich will die Gruppe ihr künstlerisches Schaffen auch in der Region bekannt machen.

Wegen der guten Resonanz ist die Ausstellung bis Ende der Sommerferien verlängert. Bis Samstag, 14. August, können die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler in den Räumen der Stadtbücherei Wittlich, Schloßstraße 10, während der regulären Öffnungszeiten gesehen werden.

 

 


 

Gelebte Integration beim gemeinsamen Public Viewing

Gelungene Benefizveranstaltung für Maria Grünewald

   

Viel Spaß beim Verkauf von Getränken und Würstchen hatten die Bewohner, Mitarbeiter und Freunde von Maria Grünewald beim WM - Public- Viewing in Wittlich

Zum Startschuss für die Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika veranstaltete der Pro-Markt Wittlich am Sonntag, den 13. Juli, ein Benefiz-Public Viewing sowie eine große Tombola für Maria Grünewald, der  Einrichtung  für Menschen mit geistiger Behinderung in Wittlich. Mit dem Reinerlös dieser Veranstaltung werden Outdoor-Spielmaterialien für die in Maria Grünewald lebenden Kinder sowie Freizeitmaßnahmen für die Bewohnerinnen und Bewohner von Maria Grünewald finanziert.

Während Milliarden Zuschauer vor den Fernsehgeräten weltweit und in den Stadien in Südafrika das Geschehen bei der Weltmeisterschaft verfolgten, kamen ca. 2000 Menschen auf dem Parkplatz des Wittlicher Promarktes zusammen, um gemeinsam unter anderem das Auftaktmatch der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien zu sehen und gemeinsam zu feiern. Das tolle Ergebnis der Deutschen Nationalmannschaft und das gute Wetter trugen dazu bei, dass es ausreichend Grund zum Feiern gab. Aber es wurde nicht nur gemeinsam Fußball geguckt, gefeiert, gesungen und getanzt. Es wurde auch gemeinsam gearbeitet. Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung sowie ehrenamtliche Helfer übernahmen das Catering, hielten professionell Speisen und Getränke bereit, so dass auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. „Wir sind sehr froh, mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern an dieser tollen Veranstaltung des ProMarktes Wittlich mitwirken zu dürfen. Dadurch, dass wir für die Versorgung der vielen Menschen bei diesem Event sorgten, hat sich unsere Einrichtung mit unserer Mitarbeiterschaft, der Bewohnerschaft und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Wittlich in einer völlig neuen und ungewohnten Rolle präsentiert. Wir haben damit überrascht und hatten sehr viel Spaß dabei", sagt Einrichtungsleiter Michael Puhl.

Schon in den frühen Nachmittagsstunden, als die ersten Spiele liefen, waren sehr viele Kinder, Jugendliche und erwachsene Bewohner der Einrichtung Maria Grünewald  auf dem ProMarkt - Gelände und haben mitgefeiert. Der eigens von der Mitarbeitervertretung organisierte „Shuttleverkehr“ hat die Teilhabe Vieler an diesem Sportereignis möglich gemacht. „Für unsere Bewohnerschaft war es etwas ganz besonderes, hierbei mitzuwirken. Viele haben sich schon Wochen zuvor auf diesen Tag gefreut. Sie waren mittendrin, statt nur dabei. Das ist gelebte Integration“, so Diplom-Psychologe Udo Schultheiß, der in Maria Grünewald arbeitet.

Insgesamt war die Veranstaltung dank des großen Engagements des Promarktes, seines Leiters Herrn Dirk Auel und seines Teams sowie der Unterstützung vieler Helfer – Security, DRK, Feuerwehr, THW und Polizei - und nicht zuletzt des Engagements von Maria Grünewald eine mehr als gelungene Veranstaltung, die eigentlich nach Wiederholung „schreit“.  Alle, die gekommen waren, gingen in den späten Abendstunden glücklich und zufrieden nach hause – dies konnte man in den Gesichtern „lesen“.

 

 

 


Solo für die arabischen Tänzer aus dem Grünewald

 

 

Tanzgruppe der Ambulanten Dienste tritt beim Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt an der Weinstraße auf

 

Ein Auftritt vor ganz großem Publikum meisterte die Arabische Tanzgruppe der Ambulanten Dienste im Kreis Bernkastel-Wittlich der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH. Auf dem Rheinland-Pfalz-Tag Mitte Juni in Neustadt an der Weinstraße tanzte die Gruppe auf der SWR-Fernsehbühne. „Ein wunderschönes Erlebnis für meine Tänzerinnen und Tänzer“, freut sich Maria Klein, seit kurzem Koordinatorin der Ambulanten Dienste im Kreis Bernkastel-Wittlich. „Es war ein Auftritt vor richtig großem Publikum. Unsere Grundidee, Menschen mit Behinderung teilhaben zu lassen und Kontakte im sozialen Bereich zu ermöglichen, wurde durch diesen Auftritt in besonders schöner Weise erfüllt. Wir waren alle sehr aufgeregt“, sagt Klein, die die Gruppe selbst trainiert und immer mittanzt, um die Choreographie anzuleiten. Zu etwas besonderem wurde dieser Auftritt aber aus einem ganz anderen Grund. „Im Bus auf dem Weg nach Neustadt habe ich mich entschieden, heute nicht selbst mitzutanzen. Zum ersten Mal hat die Gruppe ein Solo getanzt. Ich bin so stolz auf diese tolle Leistung“, sagt Klein gerührt. „Die Schleier flogen noch nie so synchron wie heute!“

Die Tanzgruppe wurde von der Aktion Herzenssache e.V. eingeladen, um zum Bühnen-Programm anlässlich des Jubiläums der Kinderhilfs-Aktion beizutragen. „Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut. Die Aktion Herzenssache hat uns mit einer Spende vor drei Jahren ermöglicht, eigene arabische Kostüme anzuschaffen“, erklärt Maria Klein.

Die Arabische Tanzgruppe ist ein Angebot der Ambulanten Dienste im Kreis Bernkastel-Wittlich der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH. Die Gruppe trifft sich seit sechs Jahren alle zwei Wochen zum Training in der Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung Maria Grünewald in Wittlich. Die 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen zehn und 22 Jahren haben unterschiedliche Behinderungen und kommen aus dem ganzen Kreisgebiet. Die Gruppe ist offen für weitere Tänzer. Informationen gibt es bei den Ambulanten Diensten, Frau Maria Klein, Telefon 0 65 71 / 695–110.

 

 


 

Vom Arbeitsplatz auf den Schulschreibtisch

 

Die Wittlicher Provinzial Geschäftsstelle Jörg Nau & Alfred Stolz spendet der Maria-Grünewald-Schule 6 Laptops

 

Wittlich, 11. Juni 2010. Die Sponsoring-Aktion „Computer für Schulen“ von der Provinzial Rheinland Versicherung AG sowie die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland Versicherungen verhelfen der Maria-Grünewald-Schule in Wittlich zu neuer Informationstechnik.

Die Provinzial Geschäftsstellenleiter Jörg Nau und Alfred Stolz übergaben gemeinsam mit Elke Weber von der Sparkasse Mittelmosel-Eifel Mosel Hunsrück der Förderschulrektorin Sonja Rolf 6 Laptops und eine Spende der Provinzial Stiftung in Höhe von 4.000€.

„Unsere Schule ist aktuell mit wenigen, älteren PCs ausgestattet. Der Einsatz von Laptops würde einen flexiblen Umgang mit dem Medium innerhalb der Klassenverbände ermöglichen“, berichtet Sonja Rolf. Derzeit werden an der Maria-Grünewald-Schule neun Klassen unterrichtet. Sonja Rolfs Wunsch ist es, alle Klassen gleich auszustatten. Mit Hilfe der Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück konnte ihr dieser Wunsch erfüllt werden, denn sie stellte den Kontakt zur Provinzial Kultur- und Sozialstiftung her. Die Stiftungsspende kann nun für die Anschaffung weiterer PC eingesetzt werden.

 

„Wir freuen uns schon sehr auf die Neuanschaffungen der Schul-PCs bzw. auf neue Lernprogramme. Die Schülerinnen und Schüler werden hierdurch ein neues freudiges Lernerlebnis erfahren dürfen“, sagt Einrichtungsleiter Michael Puhl.

 

Die Sponsoring-Aktion „Computer für Schulen“

Dass Computer an Schulen gespendet werden, ist nichts Neues. Dass die Geräte jedoch vorher zwei bis drei Jahre an den Arbeitsplätzen der Provinzial Rheinland Versicherung im Einsatz waren und dann einem neuen Zweck zugeführt werden, ist neu.

Die Idee, die gebrauchte Hardware an Schulen weiterzuleiten, liegt nahe: nicht immer sind Schulen in der Lage, die Kosten für neue Hardware zu tragen. Mit der Sponsoring-Aktion „Computer für Schulen“ startete die Provinzial eine zukunftsweisende Initiative, Schulen in ihrem Geschäftsgebiet mit gebrauchter Hardware auszustatten. Damit fördert das Unternehmen die Vernetzung der Schulen und ermöglicht den Internetzugang. PC-Grundkenntnisse, Lern- und Fortbildungsprogramme im Internet, Online-Kommunikation oder Informationsbörse sind nur einige der vielen Möglichkeiten, die die Computerspende den Schulen bietet. Ein Programm, das die Ausbildung der Schüler und die Fortbildung Lehrer.

 

(aus: Presseinformation der PROVINZIAL Rheinland Versicherungen)

 

 


 

 

Tag der katholischen Schulen des Bistums Trier am 29.05.2010

 

Unter dem Motto „Den ganzen Menschen bilden – Zukunft stiften“ lud die Schulstiftung des Bistums Trier zum ersten Tag der katholischen Schulen in Trier ein.

Auf dem Domfreihof stand eine Zeltstadt bereit, in der sich die angereisten Schulen (viele Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen, Grundschulen, Förderschulen, Fachschule für Altenpflege, FH für Sozialpädagogik, Berufsbildende Schulen) präsentieren konnten.

Die Maria-Grünewald-Schule präsentierte sich unter dem Motto Kunst und Persönlichkeit und stellte hierzu drei Projekte des schulischen Lebens vor:

  • Die bereits im 12. Jahr bestehende und durchgeführte Märchenwanderung, bei der die Schülerinnen und Schülerprojektorientiert das Vorführen unterschiedlicher Märchenstücke einüben, Bühnen gestalten und Kostüme herstellen. Diese werden dann an einem Winterabend im Januar auf dem Gelände der Einrichtung Maria Grünewald vorgeführt. Das Publikum aus der Stadt Wittlich und den umliegenden Dörfern wird mit einem Fackelzug durch den abendlichen Grünewald geleitet und gelangt so von Bühne zu Bühne.

  • Rhythmik- und Musikunterricht und die Trommel - AG geleitet von Frau Biermann. Die Schülerinnen und Schüler der Musikgruppe haben mittlerweile ein recht großes Repertoire, so dass sie in der Lage sind, Feste, Feiern und besondere Anlässe mit ihren Beiträgen zu verschönern.

  • Das Kooperationsprojekt Kunst und Schule

Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich viele Menschen von der Musik auf den beiden Bühnen am Domfreihof und dem Hauptmarkt anlocken und verweilten zum Zuhören vor den Bühnen und in den umliegenden Cafés. Von 10 bis 17 Uhr spielten Musikgruppen der Schulen durchgehend auf den beiden Bühnen. Es traten Big Bands, Chöre und Tanzgruppen auf. Die Trommel- und Percussiongruppe der Maria-Grünewald-Schule unter Leitung von Frau Biermann trat auf dem Hauptmarkt vor begeistertem Publikum auf.

 

 

Die Gruppe spielte einige Stücke ihres Programms „Afrika“, erntete viel Applaus und gab eine Zugabe. Voller Stolz und Freude genossen die Musikerinnen und Musiker der Förderschule ihren Applaus und verließen sichtlich zufrieden die Bühne.

Den Tag beendete Bischof Ackermann mit einem Pontifikalamt um 17.00 Uhr.

 

( Sonja Rolf, Förderschulrektorin )

 


 

 

Ich bin ich und du bist du

Kunstwerke von Schülern der Maria-Grünewald-Schule werden bis Ende Juni in der Stadtbücherei Wittlich ausgestellt

Im künstlerischen Arbeiten sich selbst und anderen begegnen: diesen Weg sind zehn Schülerinnen und Schüler der Maria-Grünewald-Schule in Wittlich gegangen. Die Förderschule hat mit der Diplom-Bildhauerin und Kulturpädagogin Christine Nicolay ein gemeinsames Kunstprojekt mit dem Namen „Schule und Kunst“ ins Leben gerufen. Auf Initiative der Künstlerin aus Greimerath hat die Schule auch erstmals am Wettbewerb der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder „Kinder zum Olymp!“ teilgenommen und es prompt in die Endauswahl geschafft.

Mit der Ausstellung der Kunstwerke bis Ende Juni in der Stadtbücherei in Wittlich will die Gruppe ihr künstlerisches Schaffen auch in der Region bekannt machen. „Künstlerisches und kreatives Arbeiten birgt die Möglichkeit, eine weitere Ausdrucksform zu finden und sich anderen mitzuteilen. Man trifft mit seinem Werk eine Aussage über die Welt, in der man lebt, und tritt mit der Außenwelt in Kontakt, kommuniziert mit ihr“, beschreibt die Künstlerin Christine Nicolay den pädagogischen Wert des Kunstprojektes. „Die Schüler sind sehr stolz darauf, mit einer echten Künstlerin zusammenarbeiten zu dürfen. Das hat zu ihrer enormen Motivation beigetragen“, freut sich Andrea Haertlmayr, projektverantwortliche Lehrkraft an der Schule und eine der Leiterinnen der dortigen Kunst-AG.

Die Arbeit an den Kunstwerken für die Ausstellung und den Wettbewerb begannen schon im Februar. Für drei mehrtägige Projektphasen wurde der Gruppe ein eigenes Atelier im Speisesaal eingerichtet. „Jeden Donnerstag bereuten wir die Bemessung unserer Kunst-AG auf zwei Unterrichtsstunden. Wir stellten immer wieder fest, dass die knappe Zeit den kreativen Fluss unserer Schüler unterbricht und wünschten uns, während eines längeren Zeitraumes künstlerisch tätig sein zu dürfen. Dazu kommt ein viel zu kleiner Klassenraum, der nach jeder Stunde wieder aufgeräumt werden muss. Das alles hemmte die Fantasie ungemein“, erklärt Haertlmayr. Das neue Konzept der Ateliergemeinschaft setzte bei den Schülern verschiedener Klassenstufen und mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen großes Potential frei. Entstanden sind Werke in zahlreichen Techniken und Materialien, die sich alle mit einem gemeinsamen Thema auseinandersetzen: die eigene Identität und die Erkenntnis, dass die Persönlichkeit jedes einzelnen Menschen vielgestaltig und einzigartig ist, denn „ich bin ich und du bist du“.

Die Kunst-Ausstellung in den Räumen der Stadtbücherei Wittlich, Schloßstraße 10, kann besucht werden vom 22. Mai bis 25. Juni während der regulären Öffnungszeiten: dienstags von 11 bis 19 Uhr, mittwochs und donnerstags von 11 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr.

Die Maria-Grünewald-Schule ist eine staatlich anerkannte Privatschule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung. Schule und Maria-Grünewald, die Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung, sind in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH.

 

( Presseinformationen  der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH )


 

Premiere beim Regionalentscheid Basketball

Erstmalig Rollstuhlteams bei jährlichem Basketballturnier der Maria-Grünewald-Schule

 

Die Maria-Grünewald-Schule in Wittlich hat Anfang Februar zum 16. Mal zum Regionalentscheid Basketball eingeladen. Die Förderschule in Wittlich richtet jedes Jahr das Turnier in der Disziplin Basketball für Schüler von Schulen und Zentren mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung aus. Mannschaften aus Wittlich, Trier, Schweich, Bitburg und Bernkastel-Kues trafen sich in der Turnhalle der Realschule Plus in Wittlich, um sich sportlich zu messen. Erstmalig spielten Rollstuhlfahrer außer Konkurrenz mit. „Für den Regionalentscheid Basketball im nächsten Jahr wünschen wir uns eine vermehrte Teilnahme von Rollstuhlteams“, sagt Sportlehrer Christoph Heidweiler, der die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Kollegen Georg Kaivers organisiert und durchführt hat. „Das Turnier gibt den Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, das eigene Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Sie erfahren Anerkennung und Wertschätzung durch Zuschauer und Sportkameraden“, so Heidweiler.

 

 

Eine gute Stimmung herrschte unter den Zuschauern, denn die zehn Turnierspiele waren spannend und es wurde mit viel Fairness und Einsatzbereitschaft gespielt. „Wir haben uns besonders über die Zuschauer der Realschule Plus gefreut, in deren Turnhalle gespielt wurde. Sportveranstaltungen sind eine großartige Gelegenheit für Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben“, erklärt Förderschulrektorin Sonja Rolf. Die Rektorin der Maria-Grünewald-Schule überreichte allen Spielern eine Urkunde. Sieger des Turniers ist das Team der Porta Nigra Schule, das zum zweiten Mal den Wanderpokal mit nach Trier nehmen konnte.

Seit einem Jahr ist die St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH Träger von Maria Grünewald und der Maria-Grünewald-Schule, die der Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung angegliedert ist. Alleiniger Gesellschafter der St. Raphael CAB ist der Caritasverband für die Diözese Trier e.V.

 

( Presseinformationen  der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH )