Aktuelles


Vorsicht: Hexen im Grünewald unterwegs !

Das Jubiläumsjahr der Maria Grünewald Schule startet mit der

14. Märchenwanderung am 27.01.2012

 

Die Maria Grünewald Schule feiert im Jahr 2012 ihr 40jähriges Bestehen und eröffnet ihr Jubiläumsjahr mit der 14. Märchenwanderung durch den Grünewald. Traditionell am letzten Freitag im Januar laden die Schülerschaft und das Kollegium alle kleinen und großen Märchenliebhaber zu einer gemütlichen Fackelwanderung durch den Grünewald ein. In diesem Jahr haben die Besucher die Gelegenheit klassischen Märchenfiguren im winterlichen Wald zu begegnen. Neben dem Wolf und den 7 Geißlein, dem Froschkönig und dem Sterntaler haben sich auch das Rumpelstilzchen und das Schneewittchen angesagt.  Es sollen auch einige Hexen im Walde umherlaufen – also Vorsicht und nicht vom Weg abbringen lassen!

Zur Untermalung der winterlichen Atmosphäre und der besonderen Stimmung im abendlichen Wald kann man sich im Klangwald von Melodien und traumhaften Klängen verzaubern zu lassen. Zur Stärkung nach der Wanderung und zum Aufwärmen gibt es dann anschließend die Gelegenheit sich auf dem festlich beleuchteten Schulhof einen Becher Glühwein bzw. Kinderpunsch und ein heißes Würstchen zu gönnen. Holzarbeiten, die von den Schülerinnen und Schülern hergestellt wurden, können im Werkraum besichtigt werden. Im Foyer sind die im schuleigenen Atelier entstandenen Kunstwerke ausgestellt. Auf das hoffentlich zahlreiche Erscheinen von Besucher/innen freut sich die Schulgemeinschaft der Maria-Grünewald-Schule.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Förderkreis Maria Grünewald unterstützt mit Erfolg

 

Anlässlich der Mitgliederversammlung gab Ute Pfeifer, Vorsitzende des Förderkreises einen Überblick über die segensreichen Aktivitäten des Vereins, der Maria Grünewald seit 1998 unterstützt. Über 10.000,- Euro wurden alleine 2011 für die Anschaffung eines Kleinwagens und eines Fahrradunterstandes bewilligt.

Schatzmeister Dieter Burgard hob in seinem Bericht hervor, dass immer wieder auch Spenden zu runden Geburtstagen oder anstatt Kränzen bei Beisetzungen wesentlich zu den Einnahmen beitragen. So wurden im Jahr 2010 rund 3000,- Euro anlässlich einer Geburtstagsfeier dem Förderkreis Maria Grünewald überreicht.

Mit den Mitgliedsbeiträgen der 152 Mitglieder und den Spenden unterstützt der Förderkreis vielfältig einzelne Bewohner der Wohngruppen mit geringem Taschengeld so bei Freizeitaktivitäten, Teilnahme am Weltjugendtag und anderen Begegnungen wie die Special Olympics. Schiebehilfen für Rollstühle waren besondere letzte größere Fördermaßnahmen des Vereines.

Einrichtungsleiter Michael Puhl, der als „geborenes“ Mitglied tatkräftig im Vorstand arbeitet, dankte dem Vorstand und allen Mitgliedern für die wertvolle Unterstützung, die manche, kurzfristige Anschaffung erst ermöglicht.

Seit 1998 führt Ute Pfeifer, Mutter eines Bewohners, erfolgreich den Förderkreis. Bei den Neuwahlen erhielt sie einstimmig für die nächsten 3 Jahre ebenso das Vertrauen wie der bisherige Vorstand mit Maria Klein ( 2.Vorsitzende ), Schriftführerin Elfriede Römer und Dieter Burgard ( Schatzmeister ).

Kontakt zum Förderkreis erhalten Interessierte über folgende Adresse: Förderkreis Maria Grünewald, z.Hd. Frau Pfeifer, Franziskusstraße, 54516 Wittlich.  

Der wiedergewählte Vorstand des Fördervereins: Michael Puhl, Maria Klein, Elfriede Römer, Ute Pfeifer, Dieter Burgard

 

 


 

Walderlebnistag an der Maria-Grünewald-Schule

Erstes Kooperationsprojekt zwischen Forstamt Wittlich und Förderschule

 

Am Morgen des 25. August 2011 warteten die Schülerinnen und Schüler der Maria-Grünewald-Schule Wittlich gespannt auf den Beginn des ersten Walderlebnistages im Grünewald. Nach der gemeinsamen Begrüßung der Kooperationspartner vom Forstamt Wittlich Mario Sprünker, Andreas Jungblut und Martin Becker starteten die Kinder und Jugendlichen ihre Wanderung durch den nahegelegenen Grünewald.

Nun galt es an anhand eines Lageplans verschiedene Stationen im Wald zu finden und zu bearbeiten. An insgesamt acht verschiedenen Erlebnis-, Aktions- und Spielstationen setzten sich die 65 Kinder und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in den Bereichen geistige und motorische Entwicklung mit vielfältigen Aufgabenstellungen auseinander. Neben dem Erkennen, Benennen und Unterscheiden typischer Waldgeräusch, dem Zusammensetzen des riesigen Waldpuzzles und dem Baumstammkegeln hatten die Schüler/innen an einer großflächig angelegten Wahrnehmungsstation die Gelegenheit, typische Waldmaterialien mit Händen, Füßen und Gesicht zu fühlen, zu ertasten und zu begreifen. Aufgrund der unterschiedliche Fühlqualitäten und Beschaffenheiten des Materials hatten die Schüler/innen die Gelegenheit ihren Erfahrungsschatz und, je nach individuellem Entwicklungsstand, auch den eigenen Wortschatz zu erweitern. Das „Fehlersuchen“ im Wald mit den Ferngläsern der Förster stellte eine besonders motivierende Herausforderung für alle Beteiligten dar und bot die Möglichkeit, sich intensiv mit der Tier- und Pflanzenwelt des Waldes auseinander zu setzen. Koordination, soziales Miteinander und motorisches Geschick erforderten sowohl die Bewältigung der unbefestigten und unebenen Wege durch den Wald als auch die Station Stapelturm, wo es galt  mit großen Baumscheiben einen möglichst hohen Turm zu bauen. Ein besonderes Highlight für die 6 bis 20jährigen Schüler/innen war die Begegnung und der Austausch mit den Forstmitarbeitern. Im Rahmen der von Herrn Jungblut betreuten Wald-Wild-Schule hatten die Schüler/innen Gelegenheit, sich spielerisch und handlungsorientiert über die Tiere des Waldes und deren Lebens- und Jagdgewohnheiten zu informieren.

 

                                                                                  (Foto: Thomas Steinmetz)

Mario Sprünker und Martin Becker beeindruckten die Kinder mit der Vorführung von Holzbearbeitungsgeräten und der Schutzbekleidung der Waldarbeiter. Als Andenken an diesen erlebnisreichen Tag gestalteten die Schüler/innen eine eigens gesägte Holzscheibe mit Brandmalerei. Entsprechend ihrer besonderen Förderbedürfnisse ist es gerade für die Entwicklung beeinträchtigter Kinder und Jugendliche grundlegend, mittels originärer Begegnungen die eigene Lebensumwelt begreifbar und somit erfahrbar zu machen. Erfahrungen bauen auf sinnlich-ganzheitlichen Erlebnissen auf, die im Zusammenhang mit konkreten Lebenssituationen gemacht worden sind. Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich ihre Umwelt, indem sie im wörtlichen Sinne die Dinge begreifen. Ein Aufenthalt im Wald ermöglicht ihnen, Primärerfahrungen zu sammeln, die Ausgangspunkt für die Entwicklung von Bewertungsstrukturen und einem Bild der sie umgebenden Realität sind.

 

                                                                                  (Foto: Thomas Steinmetz)

Beim Tasten, Riechen, Hören und Fühlen sind Sinne angesprochen, die im Lebensalltag nur wenig genutzt werden. Durch sie können sich die Kinder und Jugendlichen die Umwelt in ihrer Vielfalt erschließen und nicht nur in Teilaspekten, die häufig auf einer rein optischen Wahrnehmung beruhen. Eine Aneignung mit allen Sinnen führt nicht nur zu einem anderen Eindruck von der Lebensumwelt, sondern auch zu einer differenzierteren eigenen Körperwahrnehmung, was gerade für die geistig und körperlich beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler der Maria-Grünewald-Schule sehr wichtig ist. Die Wahrnehmung von Naturphänomenen mit allen Sinnen ermöglicht auch diesen Kindern und Jugendlichen ganz individuelle Erfahrungen im Wald zu sammeln und so einen ganz persönlichen Zugang zu diesem Lebensraum aufzubauen.

Beim abschließenden Grillen und Mittagessen im Wald und rückblickend auf einen abwechslungsreichen und bewegten Schultag schmiedeten die Lehrerinnen Kerstin Koble und Julia Thielen gemeinsam mit der Schulleiterin Sonja Rolf und den drei Herren vom Forstamt Wittlich bereits Pläne für den nächsten Walderlebnistag und weitere kooperative Aktionen und Projekte.

Sonja Rolf

 

 


Maria Grünewald zu Besuch in der Caritas - Begegnungsstätte

Bewohnerinnen und Bewohner von Maria Grünewald, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe in Wittlich, kamen Anfang Juli mit Elfriede Römer, Leiterin der Tagesförderstätte, sowie Pastoralreferent Manfred Walter zur Caritas - Begegnungsstätte der Stadt Wittlich. Sie überreichten eine Spende von 227,- Euro an die Leiterin Waltraud Junk und Rudolf Bollonia, Dienststellenleiter der Caritas – Geschäftsstelle Wittlich. Der Betrag war bei der Heiligen Messe am Grünewaldfest gesammelt worden. Sie stand unter dem Thema „Kein Mensch ist perfekt – Brücken bauen“. Die Kampagne der Caritas im Jahr 2011 setzt sich mit dem Motto „Kein Mensch ist perfekt“ für die selbst bestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein. Sie sind genauso wenig wie andere perfekt, können aber ihren Mitmenschen viel Freude bereiten. Das wollten die Bewohner von Maria Grünewald gerne tun. Durch den Besuch in der Begegnungsstätte für Jung und Alt bauten sie eine Brücke von Maria Grünewald zu den Menschen, die sich hier regelmäßig zu verschiedenen Angeboten treffen. Diesmal waren die Frauen nach der Gymnastik zum Kaffee mit Waffeln geblieben. Sie konnten sich bei der Begegnung aus erster Hand über Maria Grünewald informieren. Im Sinne der Inklusion und Teilhabe ist an weitere Begegnungen im Singkreis, beim Basteln oder Spielen gedacht. Die Bewohner bedankten sich für die Einladung zum Waffelessen und die geschenkten Bastelarbeiten. „Ich freue mich, hier zu sein“, sagte Chris, der beim nächsten Mal gerne Uno mit den Frauen spielen möchte. So kann  das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung aussehen.

 

 

 


„Liebe, Freundschaft und Sexualität“

Fortbildung für Bewohnerinnen und Bewohner von Maria Grünewald

 

Unter dem spannenden Titel „Liebe, Freundschaft und Sexualität“ fand Anfang Juli an zwei Tagen eine hausinterne Fortbildung für 11 Bewohnerinnen und Bewohner von Maria Grünewald statt. Mit etwas Aufregung und gespannter Erwartung hatten sich 5 Männer und 6 Frauen zu dieser ausgeschriebenen sexualpädagogischen Veranstaltung angemeldet.

Am Freitagnachmittag, dem 01.07.11 ging es unter Leitung von Michael Charles (Diplom-Pädagoge) und Claudia Heltemes (Diplom-Psychologin) im Konferenzraum los mit dem gegenseitigen Kennenlernen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hatte Gelegenheit sich der Gruppe vorzustellen. Die beiden Referenten gaben, nachdem auch sie sich vorgestellt hatten, einen Überblick über Ablauf und Inhalte der beiden geplanten Tage.

Gemeinsam wurden dann die Gruppenregeln besprochen. Dazu gehörte, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin selbst bestimmt, was er oder sie über sich sagen möchte, dass niemand ausgelacht oder geärgert werden darf und alles, was in dieser vertraulichen Gruppe besprochen wird, auch innerhalb der Gruppe bleibt. Eine kleine Übung führte in das Thema ein. Ganz unterschiedliche Gegenstände wurden aus einem „Krabbelsack“ gezogen, betrachtet und überlegt, was sie mit „Freundschaft, Liebe und Sexualität“ zu tun haben. Ganz wichtig war dabei den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Thema „Liebe“. So wurde gemeinsam überlegt, woran wir erkennen, wenn wir verliebt sind und wie sich das anfühlt. Zur Vorbereitung und als Abschluss des ersten Tages konnten alle bewerten, mit was sie sich beim zweiten Treffen gerne beschäftigen möchten. Dazu wurden Bilder mit verschiedenen Darstellungen im Themenbereich Gefühle, Sexualität, Körper/Gesundheit und Verhütung ausgehängt und jede/r konnte mit 3 Klebepunkten zeigen, was ihn oder sie am meisten interessierte. Alle waren sich am Ende der Veranstaltung sicher: Zu dem nächsten Treffen möchte ich gerne noch mal kommen!

Beginn des zweiten Treffens war dann der Mittwochvormittag. Alle waren wieder gekommen. Sie hatten sich dafür extra von der Arbeit frei stellen lassen. Nach einer kleinen „warming-up-Übung“ sammelten alle unter dem Motto: „Wenn ich verliebt bin, dann…“, woran sie denken, was sie fühlen, sich wünschen oder gerne mit ihrem Partner/ihrer Partnerin machen. In getrennten Männer- und Frauen-Gruppen stand dann der eigene Körper und der „des anderen Geschlechts“ im Vordergrund. Dabei wurde genau erklärt, wie der Körper reagiert und wie es sich anfühlt, wenn sexuelle Lust entsteht und wie Mann/Frau sich abgrenzen können, wenn sie keine Lust auf solche Nähe haben. Viele Fragen rund um das Thema Verhütung, „Was kann ich oder können wir tun, um trotz Sex nicht schwanger zu werden?“ wurden besprochen. Einem gemeinsamen Mittagessen folgte nach der Pause die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit den Referenten. Im dann wieder gemeinsamen „Blitzlicht“ zum Abschluss des Projektes gab jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kurz Rückmeldung, wie ihr oder ihm die Veranstaltungen gefallen haben. Alle waren sich einig, dass die Tage Spaß gemacht haben, es gut war, über die Dinge auch in getrennten Männer- und Frauengruppen geredet zu haben und insbesondere die Einzelgespräche prima waren, um noch einmal sehr Persönliches zu klären. 

Claudia Heltermes

 

 


Rundum kompetente Fachkräfte

Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger in Maria Grünewald beenden ihre Ausbildung 

Vier Auszubildende von Maria Grünewald, einer Einrichtung der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe in Wittlich, haben ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin erfolgreich beendet.

Ausbildungsleiter Peter Römer und Elke Remmert, die stellvertretende Einrichtungsleiterin,  gratulierten den frisch gebackenen Heilerziehungspflegerinnen Lena Adams, Lisa Fassbender, Luciana Goncalves und Cindy Rodermund zur erfolgreich bestandenen Prüfung.

Staatlich anerkannte HeilerziehungspflegerInnen tragen Verantwortung für Menschen mit Beeinträchtigungen verschiedener Schwere und Alterstufen. Sie stehen diesen Menschen als Bezugspersonen am nächsten. Das zeitgemäße Aufgabenverständnis dieses Berufes umfasst Assistenz, Begleitung, Beratung, Pflege und Bildung von Menschen mit Beeinträchtigungen, deren personale und soziale Integrität erschwert ist.

Die dreijährige Ausbildung findet an zwei Lernorten statt und teilt sich in den  fachtheoretischen Unterricht (Fachschule für Sozialwesen) und die fachpraktische Ausbildung (Einrichtung der Behindertenhilfe). Für die fachpraktische Ausbildung stellt die Maria Grünewald derzeit zwanzig Ausbildungsplätze zur Verfügung. Neben der Ausbildung bietet Maria Grünewald die Möglichkeit, in der Maria-Grünewald-Schule (Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung), der Tagesförderstätte und in den Wohnbereichen für Erwachsene und für Kinder und Jugendliche Jahrespraktika oder ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren. PraktikantInnen sind ein fester und wichtiger Bestandteil des Lebens und Lernens in Maria Grünewald.

Interessierte können sich bewerben bei der St.Raphael CAB, Maria Grünewald Franziskusstraße, 54516 Wittlich, Tel.: 06571 695 102.

 

Peter Römer (Ausbildungsleiter), und Elke Remmert (stellvertretende Einrichtungsleitung) mit den `staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerinnen´ Lena Adams, Luciana Goncalves, Cindy Rodermund. Es fehlt  Lisa Fassbender.

 


Festwochenende in Maria Grünewald

 

19.06.2011

Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Maria-Grünewald – eine Einrichtung der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe - hatten wieder zu Ihrem jährlichen Grünewaldfest am 19.06.2011 eingeladen.

Trotz des etwas durchwachsenen Wetters konnte Einrichtungsleiter Michael Puhl viele Gäste begrüßen. Darunter auch den Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz Dieter Burgard, den stellvertretenden Direktor der St. Raphael CAB Herrn Konrad Junges, den ersten Beigeordneten der Stadt Wittlich Herrn Albert Klein und den Vorsitzenden des Beirates für Migration Herrn Siddek Simsek.

„Kein Mensch ist perfekt - Lasst uns Brücken bauen“ lautete das Thema des Gottesdienstes, mit dem das Fest mit Dechant Rudolf Halfmann und Pastoralreferent Manfred Walter eröffnet wurde. Der Gottesdienst war vorbereitet worden vom religiösen Arbeitskreis der Einrichtung. Die musikalische Gestaltung hatte dieses Jahr der Jugendchor St. Markus unter Leitung von Dekanatskantor Reinhold Schneck übernommen.

Für die Besucher des Festes gab es ein abwechslungsreiches Programm.

Traditionell sorgten das Jugendorchester des Musikvereins Lüxem und der Spielmannszug Hontheim für die musikalische Unterhaltung  Eine Kindertanzgruppe aus Osann und die orientalische Tanzgruppe des ambulanten Dienstes von St. Raphael begeisterten mit farbenfrohen Darbietungen.

Auch für die kleinen Besucher war durch das Angebot der Tagesförderstätte mit Workshops, Spielen und Kinderschminken für Abwechslung gesorgt.

Ein umfangreiches kulinarisches Angebot sorgte für das leibliche Wohl der Besucher.

Neben dem Angebot der Großküche hielten Herr Simsek und sein Team des „Sultan Kebap Haus“ in Wittlich eine Auswahl von türkischen Spezialitäten für die Besucher bereit. Auch der Kegelclub „Die Lausbuben“ aus Lüxem war wieder - wie seit 1973 bei jedem Grünewaldfest - mit seinen exzellenten Schwenkern vertreten. In der Cafeteria gab es Kaffee und Kuchen und in der Tagesförderstätte hatte ein Eiscafe geöffnet.

Zum Abschluss des Festes begeisterte der bekannte und junge Alleinunterhalter Jonathan Zelter die Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm.

Für Spannung sorgte auch die Ziehung der Gewinnlose der diesjährigen Tombola mit attraktiven Preisen.

Ein Wiedersehen nach 45 Jahren feierte auch eine Gruppe ehemaliger Patienten der ehemaligen Lungenheilstätte Maria Grünewald, die über die Internetplattform „Wer-kennt-Wen“ wieder zueinander gefunden haben und gemeinsam das Grünewaldfest besuchten.

 

 

17.06.2011 ... und wieder wird der Grünewald gerockt

Trotz strömendem Regen rockten Bewohner und Besucher der Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung im Grünewald.  Zum 14. Mal wurde der Grünewald zum Schauplatz für die Integrationsveranstaltung mit dem Namen "Rock im Wald".

Nicht einmal das schlechte Wetter konnte die Besucher des "Rock im Wald" - Festivals vom Tanzen abhalten. Im Festzelt, wo die Bands auftraten, konnten die Zuhörer, ungestört vom Regen, die Livemusik genießen. "Unser Fest ist heute wieder sehr gut besucht. Vermutlich sind sogar noch mehr Leute da als im letzten Jahr" sagt Udo Bohn, Gruppenleiter und Heilerzieher in der Maria-Grünewald-Einrichtung für Behinderte. Zusammen mit Ute Christ, Erzieherin und Leiterin einer Wohngruppe in der Einrichtung, organisiert er das Rockfestival seit 1997. "Damals fing alles mit der Jubiläumsfeier von Maria Grünewald an. Zu der Feier haben wir die Band Mary Greenwood gegründet. Seitdem veranstalten wir jedes Jahr im Juni das Rock-im-Wald-Festival," erzählt Bohn.

Die vier Bands - Secondary Airflow, Candy Apple Crey, Uwe Heil & Band und Urban Animal - spielten ehrenamtlich. Die Jungs von "Uwe Heil and his Band" führten die Zuhörer mit ihren Songs zurück in die 50er und 60er Jahre. Sie spielten neben eigenen Songs, Klassiker von Bob Dylan, Bruce Springsteen und Elvis Presley.
Das Ziel der Veranstaltung ist klar definiert: "Wir wollen bei den Leuten Berührungsängste abbauen. Durch die Musik wecken wir das Interesse für unsere Einrichtung. Bei dem Fest sollen die Behinderten dann in Kontakt mit den Besuchern kommen," sagt Udo Bohn. Das Konzept scheint zu funktionieren. Trotz schlechtem Wetter ist das Festzelt gut gefüllt. "Mary Greenwood", die Band aus Betreuern und Behinderten der Maria-Grünewald-Einrichtung, konnte an dem Abend nicht auftreten. "Unser Gitarrist ist kurzfristig krank geworden und wir konnten so schnell keinen Ersatz auftreiben," erklärt Udo Bohn. Unter dem Motto "Rock for Integration" hat die Grünewald-Band seit ihrer Gründung im Jahr 1997 schon mehr als 200 Auftritte absolviert. Neben Konzerten in Berlin, Hamburg, Koblenz und auf dem Lott-Festival in Ravensbeuren treten die Bandmitglieder normalerweise jedes Jahr auf dem Grünewaldfest auf. Wenn alles gutgeht, sind sie im nächsten Jahr wieder dabei.


(Trierischer Volksfreund vom 21.06.2011)

  

 


 

Ein großer Schritt in die Selbstständigkeit

 

3 Schüler/innen der Maria-Grünewald-Schule erhalten den Mofa-Führerschein

 

Nach einem Schuljahr intensiver praktischer Übung und Lernen der Fahrtheorie bestanden Viola Schumacher, Manuel Horschler und Felix Girkens am 06.06.2011 die Prüfungen zum Mofa-Führerschein.

Erstmalig hatten Schüler/innen der Maria-Grünewald-Schule, Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung, die Möglichkeit, im Rahmen der schulischen Förderung den Mofa-Führerschein zu erwerben. Begleitet und angeleitet durch den Lehrer Christoph Heidweiler und den Praktikanten Simon Tracht in Kooperation mit der Levana-Schule in Schweich hatten die Jugendlichen  im Schuljahr 2010/11 jeden Montagnachmittag in schulübergreifenden Lerngruppen Gelegenheit,  Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Fahrzeug und betreffs sicheren Verhaltens im Straßenverkehr zu erwerben und zu vertiefen. Sehr motiviert und mit beachtlicher Ausdauer wurde besonders für die theoretische Prüfung gelernt, denn das Beherrschen des Fahrzeugs stellte für die Jugendlichen bereits nach wenigen Probefahrten kein Problem mehr dar. Mit großer Anspannung und Nervosität erwarteten die junge Frau und die beiden jungen Männer ihren Prüfungstag, der für alle Beteiligten mit riesiger Freude, Stolz und gestärktem Selbstbewusstsein endete.

Der Erhalt des Mofa-Führerscheins stellt für die Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich ganzheitliche Entwicklung einen großen Schritt in Richtung Mobilität dar. Mobilität wiederum ist eine Voraussetzung zur Teilhabe an vielen Aspekten des Lebens in einer hoch entwickelten Gesellschaft. Ihr kommt besonders in den Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit eine große und tragende Bedeutung zu.

Die Förderung der Kompetenzen im Bereich Mobilität / Motorik / Bewegung  an der Maria-Grünewald-Schule liegt auch im besonderen Maße der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank e.G Wittlich am Herzen. Die Planung und Durchführung des gesamten Projekts Mofa-Führerschein wurde erst durch das Sponsoring der VVR Wittlich ermöglicht. Sowohl die Anschaffung eines Mofas, als auch die Ausstattung mit Übungsmaterial und die Finanzierung von Prüfungsgebühren wurden durch Mittel aus der für die Maria-Grünewald-Schule übernommenen „Mobilitätspatenschaft“  erst bezahlbar. Vielen Dank hierfür an Herrn Michael Hoeck und Herrn Guido Zander für die großzügige Unterstützung und das persönliche Interesse an unserer Arbeit.

 

Im Bild: Christoph Heidweiler, Sonja Rolf von der Maria Grünewaldschule mit den Führerscheinneulingen sowie Herr Michael Hoeck und Guido Zander von der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank e.G Wittlich.

 


 

 

Großer Benefiz Rad & Wandertag

am Sonntag dem 26 Juni 2011 in Plein

Veranstalter:„ Benefiz Radler eV “

 

 

Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet. Diesmal erhalten das Haus St. Anton in Plein und Maria Grünewald eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung der St. Raphael GmbH die Spende.

Die Benefiz Radler e.V. und der FSV Plein e.V. würden sich riesig freuen, wenn sie an der Veranstaltung teilnehmen würden. Zwecks Organisation bitte Anmeldungen ausschließlich an mich richten. Alle weiteren Info´s finden Sie zeitnah im Internet unter www.benefiz-radler.de.

Schirmherr dieser Veranstaltung ist Dieter Burgard (Bürgerbeauftragter von Rheinland Pfalz).     

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Benefiz-Radler e.V.

www.benefiz-radler.de

Eddy Linden (1. Vorsitzender Benefiz Radler e.V.)

Im Gassengarten 5a

54518 Plein

Tel.: 0175-9653629

E-Mail: euroeddy@t-online.de

 

Das Programm

Eröffnung der Stände 09.00 Uhr,

Ab 09.30 – 11.00 Uhr Frühstück

Ab.11.00  Kaffee & Kuchen

Ab 11.00  Mittagstisch

Ab 15.00 Live Konzert mit Jonathan Zelter

 

Geplante Startzeiten der geführten Wanderstrecken

10.00 Uhr Start der 15 KM Wanderstrecke

11.00 Uhr Start der 12 KM Wanderstrecke

12.30 Uhr Start der 08 KM Wanderstrecke

14.00 Uhr Start der 05 KM Kinderwagen & Rollstuhlstrecke

Diese Wanderstrecke führt auf asphaltierter Straße am Hof Holmen vorbei. Hier besteht die Möglichkeit, den Hof zu besichtigen und ein Glas frische Milch zu trinken.

Alle Strecken sind gut beschildert, und können auch ohne Führung gewandert werden.

Anmeldung und Zahlung der Startspende ab 09.00 Uhr

 

Geplante Startzeiten der geführten Radstrecken

10.00 Uhr Start der 80 KM Radtstrecke

11.00 Uhr Start der 45 KM Radstrecke

11.30 Uhr Start der 40 KM Mountinbikestrecke

 

Alle Radfahrer können diese Strecken ohne Führung fahren, dazu erhalten Sie vom Veranstalter einen detaillierten Tourenplan.

Anmeldung und Zahlung der Startspende ab 09.00 Uhr

 

 


 

Viele Dirigenten beim Konzert 

Musikverein Eisenschmitt gastiert in Maria Grünewald 

 

Der Musikverein Eisenschmitt unter der musikalischen Leitung von Horst Müller gestaltete am 5. Ostersonntag, dem 22. Mai, ein Konzert in der Aula von Maria Grünewald, einer Einrichtung der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe.

Mit fröhlichen und beschwingten Melodien konnte er die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste aus der nahen und weiteren Umgebung begeistern. Es wurde getanzt und geklatscht.

 

 

Einige Bewohner ließen es sich nicht nehmen, selbst als Dirigenten auf das Pult zu steigen und mit dem Taktstock den Ton anzugeben. Elke Remmert, die stellvertretende Leiterin der Einrichtung, bedankte sich mit einem Präsent. „Sie haben uns mit ihrer Musik viel Freude gemacht!“, sagte Remmert. Dann waren alle noch zur Begegnung mit Umtrunk und Plätzchen eingeladen.

 


 

Barbie zu Besuch in Maria Grünewald

Behindertenhilfe Einrichtung feiert Fastnacht

 

Auch in Maria Grünewald wird Fastnacht groß gefeiert. Am Freitag, den 4. März, fand eine große Fastnachtsfeier statt. In der bunt dekorierten Aula des Hauses trafen sich kostümierte Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste aus der näheren Umgebung. Pünktlich um 16:11 Uhr trat der Dreiser Prinz Christoph der I. mit seinem närrischen Gefolge auf die Bühne. Nach einer kurzen Ansprache verteilte er großzügig „Kamelle“. Viel Stimmung brachte die Gitarrendarbietung eines Mitarbeiters mit selbst gedichteten Liedern. Für schwungvolle Unterhaltung sorgte auch die Orientalische Tanzgruppe der Ambulanten Dienste der St. Raphael CAB im Kreis Bernkastel-Wittlich. Auch dieser Vortragspunkt kam nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Viele Lacher erntete der gespielte Sketch eines Mitarbeiters. Das Highlight der Sitzung war die Tanzgruppe der Einrichtung, bestehend aus Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Maria Grünewald. Das Thema der Aufführung war ein romantisches Aufeinandertreffen von Barbie und Ken. Zum Abschluss wurde flotte Discomusik zum Tanzen aufgelegt.

Und natürlich gab´s jede Menge Berliner !!!

 


 

Märchenwanderung der Maria-Grünewald-Schule

300 Märchenliebhaber unterwegs im Grünewald

 

Im märchenhaften Grünewald anzutreffen: die ziemlich böse Hexe mit ihren unzähligen hungrigen Kätzchen

 

Am Freitagabend, dem 28. Januar 2011 strömten weit über 300 kleine und große Märchenliebhaber auf den Schulhof der Maria-Grünewald-Schule. Begleitet von den Fackelträgern der Jugendfeuerwehr Wittlich und geführt von märchenhaften Figuren starteten die Teilnehmer zeitlich versetzt in drei Gruppen zur Wanderung durch den winterlichen Grünewald.

Angekommen an der ersten Bühne begegneten Groß und Klein den fleißigen Heinzelmännchen aus Köln. Die geistig und körperlich beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler gaben den Zuschauern einen lebhaften Einblick in die komfortable aber längst vergangene Zeit, als nachts die Heinzelmännchen alle Arbeiten erledigten und sich Schneider, Bäcker, Schreiner und Hausfrauen tagsüber auf die faule Haut legen konnten. Sobald der Mond schien, schlichen die Heinzelmännchen leise und heimlich aus ihrem Versteck und backten und nähten, hämmerten und putzten. Da träumte sich der ein oder andere Zuschauer in die gute alte Zeit zurück und wünschte sich die Heinzelmännchen wieder her.  Doch nachdem die neugierige Frau des Schneiders den Heinzelmännchen nachts aufgelauert hatte, wurden diese bis zum heutigen Tage nicht mehr gesehen.

Nach lauten Beifall für und um die Einsicht reicher, dass Neugierde nicht immer vorteilhaft ist,  verließen die Zuschauer den ersten Spielort und begaben sich nach einem kurzen Wegstück in den  Klangwald. Entlang eines mit Kerzen und Fackeln stimmungsvoll ausgeleuchteten Waldweges waren wundersame, exotische und auch faszinierende Klänge, Melodien und Tonfolgen zu hören, die die Zuschauer durch den abendlichen Wald leiteten. Versteckt und für die Besucher kaum sichtbar im Unterholz, spielten Schülerinnen und Schüler ihre eigens für diesen Abend entworfenen und selbstgebauten Klanggeräte und Instrumente. Das zum Teil improvisierte Spiel zauberte eine geheimnisvolle und zugleich einladende Atmosphäre, auf die sich alle Besucher mit Begeisterung einließen.

Am Ende des Klangwaldes führte der Weg die Besucher zur Waldbühne, wo sie Bekanntschaft mit dem Kleinen Muck aus dem fernen Orient machen konnten. Zu sehen gab es die ziemlich böse Hexe mit ihren unzähligen hungrigen Kätzchen, den mächtigen Sultan mit seiner Frau und den Palastwachen und natürlich den kleinen Muck selbst, dem es auf wundersame Weise gelang, seine Konkurrenten um die Gunst des Sultans trickreich auszustechen.

Beim gemeinsamen Glühwein auf dem Schulhof stellten die Besucher begeistert fest, dass es ein gelungener und kurzweiliger Abend war.

Sonja Rolf

 

 

 


 

Dank an die Künstler des Kalenders „Begegnungen 2011“

Karoline Brand, Anja Juchems, Rüdiger Feldpausch, Iris Flesch, Sven Rüddel, Dietmar Roth, Jens Decker, Andreas Rosenau, Klaus Stumm, Farid Haddou folgten der Einladung zu einer Feier in der Tagesförderstätte. Die Künstler schauten sich gemeinsam mit Frau Bund (Ergotherapeutin) und Frau Römer (Bereichsleiterin Tagesförderstätte) die Bilder des Kalenders „Begegnungen 2011“ an und fanden das Werk gelungen. Die Bilder wurden in der Ergotherapie, in der Kunst AG und im Rahmen der Beschäftigung in den einzelnen Gruppen gemalt.

Frau Elfriede Römer dankte allen Künstlern und Künstlerinnen und im Namen der Einrichtung für ihre geleistete Arbeit. Alle erhielten ein Geschenk und einen Kalender als Anerkennung. Bei Kaffee und Kuchen ließen sie die Runde ausklingen.